Der gläserne Automat: so arbeitet die Quote
Eine Quote von 94 % heißt nicht, dass du von 100 € sicher 94 € zurückbekommst. Die Zahl gilt nur im langen Mittel über sehr viele Spiele. Ich zeige dir hier an einem Automaten aus Glas, was das bedeutet. Dreh ihn selbst und sieh zu, wie sich die Quote entwickelt, ohne Geld und ohne Anbieter.
Neugierig, was in dem Teil so steckt?
Lerndemo · kein Geld · kein Gewinn
- Drehungen
- 0
- Punkte eingesetzt
- 0
- Punkte ausgezahlt
- 0
- Beobachtete Quote
- –
- Saldo seit Start
- 0
Linie = Saldo je Drehung · gestrichelt = null
Was hier drinsteckt
Jede Drehung kostet 1 Punkt. Es gibt drei Gewinnstufen: das 2-, das 5- und das 20-Fache des Einsatzes. Wie oft sie kommen, rechnet der Automat so, dass im Mittel genau die eingestellte Quote zurückfließt. Voreingestellt sind 90 %, du kannst 50 bis 99 % einstellen. Jede Drehung ist neu gewürfelt, keine hängt von der vorigen ab. Jasmin hat die Regel nachgerechnet.
Was die Kurve zeigt
Bei 90 % fließen von 100 Punkten Einsatz im Mittel 90 Punkte zurück. Nach 100 Drehungen liegt der Saldo im Mittel bei minus 10, nach 1.000 Drehungen bei minus 100. Einzelne Durchgänge weichen davon ab, mal nach oben, mal nach unten, weil jede Drehung zufällig ist. Je mehr Drehungen, desto näher liegt die beobachtete Quote an der eingestellten.
Und bei echten Spielen?
Online muss dir die durchschnittliche Auszahlungsquote angezeigt werden, und zwar dort, wo du den Einsatz setzt. So verlangt es § 22a Abs. 3 des Glücksspielstaatsvertrags. Bei Fruitinator weist BingBong zum Beispiel 94,33 % aus. Mein gläserner Automat bildet kein echtes Spiel nach. Er zeigt nur, was so eine Zahl über viele Drehungen heißt.
Wohin als Nächstes?
Hättest du dem Teil das zugetraut?
Wie Einsatz und Zeit am Kasten und online zusammenhängen, rechnest du unter Kneipe gegen online nach. Warum keine Taktik gegen die Quote hilft, steht unter Tricks und Mythen am Automaten, was hinter Manipulations-Geschichten steckt, unter Spielautomaten manipulieren.